Lebenstipps und Weisheiten

„Wenn Du der Welt nur einen Tipp hinterlassen könntest, wie würde er lauten?“

Seit 13. März 2012 sammle ich über mein Facebookprofil Antworten auf diese Frage.

Meine dortigen Antworten und Website-Empfehlungen lauten:

  • „Der Sinn des Lebens beruht doch darin, dass man das Bewusstsein eines persönlichen Lebens eintauscht gegen das Bewusstsein Gottes.“ :Leo Tolstoi – auf https://gutezitate.com/zitat/209470
  • Was für Antworten Deepak Chopra, Stefan Klein, der Dalai Lama und einige andere Mitmenschen wohl auf diese Frage antworten würden, fand ich den kongenialen 8seitigen Buchzusammenfassungen, ihrer Werke, von Helmut Freude-im Leben. Zum freien PDF-Download auf:

http://herzundliebe.com/

  • am 05. Mai 2012 um 23:23 gefragt antworte ich:
    Realität haben wir alle dieselbe, gleich dem grenzenlosen Raum der uns umgibt. Darin wählt das Bewusstsein, die Seele, der stille Beobachter, mittels Aufmerksamkeit und im Prozess des intentionalen Denkens eine individuelle Wirklichkeit.Wir alle teilen mit unseren Gedanken das eine Bewusstsein. Hören wir auf mit unserem Denken zu teilen, bleibt pures Bewusstsein, einfach SEIN auch als das Ich Bin, Das Selbst bezeichnet.
  • Leichter leben: 5 Dinge, die Du von buddhistischen Mönchen lernen kannst  http://mymonk.de/das-moenchliche-leben/
  • Ghandi antwortete einem westlichen Journalisten, auf die Aufforderung, das Geheimnis seines Lebens in drei Worte zu fassen mit: >>Verzichte und genieße!<< – „tena tyaktena bhunjitah“, aus dem ersten Vers der Isha (Upanishaden).
  • Russel Brand: „Du darfst dich nie in Referenz zu anderen, externen Koordinaten definieren. Du musst dich innerlich definieren, aus deiner Beziehung zu einem höheren Wesen. Erkenne dich selbst als Manifestation eines höheren Prinzips, einer höheren Frequenz. Dies ist nur die sichtbare Manifestation. […] Du kannst das nicht mit deinem Intellekt verstehen, aber du fühlst es intuitiv. Bring dich auf Linie mit diesem Zeug und du strahlst wie die Sonne.“ https://www.sein.de/russell-brand-medienphaenomen-eines-erwachenden-planeten/
  • Hesse antwortete auf die Frage nach dem Wichtigstem im Leben, mit Konfuzius, welcher meinte: „Treue zu sich selbst und Güte zu anderen.“
  • Es genügt, daß man sich ausliefert. Sich auszuliefern heißt, daß man sich dem Grund des eigenen Seins übergibt. Laß dich nicht von dem Wahn blenden, dieser Grund sei irgendein äußerer Gott. Dein Ursprung ist in dir selbst [Anmk.: -und doch transzendent zugleich.]. Ergib dich ihm. Das bedeutet, daß du den Ursprung suchen und mit ihm eins werden mußt. – Sri Ramana Maharshi gefunden auf: http://www.easwaran.org/homepage-auf-deutsch.html
  • Stell dir vor, der ganze Tumult des Körpers lege sich und mit ihm das geschäftige Treiben der Gedanken … Stell dir vor, um alle vergänglichen Dinge würde es still… Und stell dir vor, dieser Augenblick ginge weiter und weiter und alles Sichtbare und Hörbare bliebe zurück außer dieser Schau, die den Schauenden hinreißt, daß er in sie versinkt und so in reine Freude gebannt ist, daß der übrige Teil des ewigen Lebens ihm wie jener Augenblick der Erleuchtung ist, der ihm den Atem verschlägt. – Augustinus feat. http://www.easwaran.org/homepage-auf-deutsch.html
  • Es gibt sehr viele angesehene Gelehrte, die zu erklären versuchen, was das Nirwana eigentlich ist, soweit es der menschliche Verstand überhaupt begreifen kann. Sie mögen behaupten, dass Nirwana die Aufhebung des „Ego“ – Konzeptes bedeutet.Aber diese Definition trifft es nicht annähernd. Nirwana ist eigentlich ein Erwachen, was wiederum die eigentliche Bedeutung des Namen „Buddha“ ist: „Jener, der erwacht ist“ abgeleitet vom Wortstamm „budh“ „ aufwachen, erwachen“. Was also geschieht, ist das Erwachen aus dem Getrenntsein in das Ganze — von der Existenz als Stück ins Unteilbare. Ein Buddha ist jemand, der sich der Ganzheit des Lebens bewusst wird und sein Leben in den Dienst aller stellt.Ja, wenn man es von einem negativen Standpunkt aus betrachtet, dann bedeutet Nirwana auch, dass man sich ganz aus sich selbst entfernt. Man muss sich selbst von allem was man mag und nicht mag, von allen selbstsüchtigen Bindungen, von dem Eigenwillen und den belanglosen, persönlichen Begierden trennen. In diesem Sinne ist Nirwana Leere. Aber gleichzeitig ist Nirwana auch die ganze Fülle. Um ausgefüllt zu sein, muss man sich eben erst einmal leeren. Intellektuell wahrgenommen, wird man das niemals verstehen. Der einzige Weg, Nirwana wirklich zu begreifen, ist es, Nirwana zu erfahren. http://www.easwaran.org/homepage-auf-deutsch.html
  • „Our separation from each other is an optical illusion of consciousness.“ ~ Albert Einstein

Emanationskonzepte 1.0 – Upanischaden 2.0

Grundsätze:
Alles ist eins. Alles hängt zusammen.
Alles ist miteinander verbunden.
Verbindung ist Beziehung.
Verbindung, Beziehung, Zusammenhang und Vereinigung sind Liebe.
Energie folgt der Aufmerksamkeit.
Der Frieden genügt sich selbst.
Die Wahrheit spricht für sich selbst.
Wirklichkeit entsteht durch Denken – wie Realität durch Verhalten
Wahr ist, was immer & überall da ist. Jetzt und Hier.

Hypothesen:
Wenn wir lernen unserer Intuition zu vertrauen, werden wir Zufälle als Fügungen erkennen.
Je bewusster das Ziel umso beflügelter die Wanderung.
Je bewusster ich lebe, umso mehr erkenne ich die zusammenhängende Struktur hinter den Erscheinungen.
Je bewusster ich lebe, umso mehr erkenne ich die synergetisch-symbiotische Struktur hinter den Erscheinungen.
Je mehr ich mir der natürlichen Kausalitäten hinter den vielen wunderbaren Ereignissen des Alltags bewusst werden, umso mehr erkenne ich deren synergetische Struktur.

Sprüche:
Im Schöpfer lebe ich, bewege ich mich und habe ich mein Sein.
Der Schöpfer lebt, bewegt sich und hat sein Sein in mir.
Zeit entspricht einem Ordnungsversuch im Schöpferischen der ewigen Anwesenheit.
Achte auf das, was Du deinem Kopf zuführst mindestens genauso gut, wie auf das was in deinem Magen landet.
Ziel und Grund unseres Daseins sind eins, wie wir, die zugleich zum Licht streben und von ihm leben.

Tränen sind Erkenntnisflüsse durch das Land der Demut.
Sich des Ziels bewusst wird der Weg selbst zur beflügelten Berufung.

Jede Minute in der wir es schaffen nicht gegen etwas zu sein,
ist ein gewonnenes Stück Lebenszeit, um für etwas zu sein.
Transrationalität als eine eine Öffnung des Geistes für das abstrakte das subtile, über das lineare Denken Hinaus Gehende ermöglicht Einsicht.

Mittels Mitgefühl wird die subjektive Weltsicht objektiviert
und uns als Teil eines größeren Ganzen ersichtlich.

Egotod geht mit weitgehender Kontrolle über Konditionierungen einher.
Ein eingerichtetes Bewusstsein brennt sich durch das Chaos wie die Karthasis durch das Leid und reingt den Weg für den Wagen des Selbstbewusstsein.
Der Verstand hat engere Grenzen als die Vernunft.
Das Bewusstsein ist grenzenlos.
Durch die Erweiterung des Mitgefühls gelingt es uns die subjektiv beschränkte Welt unseres eigenen gesteuerten Gefühls,
also Empfindens, zu überschreiten,
und uns als Teil eines Größeren Ganzen wahrzunehmen.
Der Begriff der Liebe lässt sich seinem besseren Verständnis nach, gerne um den der Verbundenheit, beziehungsweise, der Einheit und dem Streben danach ergänzen.

Gleichnisse:
Mein Körper ist mein Wagen, das Steuerrad mein Verstand und die Sinne sind mein Antrieb.
Die Tankweise ist abhängig von den Intentionen des Fahrers, der eins ist mit seinem Ziel.
Das Selbst als gleichmütiger Passagier genießt die Fahrt, wohlwissend dass er ist.

Was würde die Idee des Friedens wohl sagen falls man sie fragen würde, was man wohl tun kann um sie “bringen“.
Es lässt sich im Frieden ruhen doch Frieden lässt sich nicht bringen.
Es lässst sich Krieg bringen doch im Krieg lässt sich nicht ruhen.

Im Krieg lässt sich nicht ruhen, Krieg lässt sich nur bringen.
Frieden lässt sich nicht bringen, im Frieden lässt sich nur ruhen.
Wer im Frieden ruht, ruht in sich selbst.
Wer Krieg bringt, bringt sich selbst.
Es ist was es ist.
Krieg und Frieden im Wandel
doch bleibt das Selbst stets unwandelbar.

The Gatekeeper