Religionsphilosophie für Minimalisten

Das Beitragsbild zeigt Tochter, Sohn und Heiliger Geist bei der Kreuzigungsskulptur am Kapuzinerberg in Salzburg.
Es ist ein Appell an die christlischen Kirchenväter für mehr Auferstehungs- und weniger Kreuzigungs-Symbolik >> weg von der Opferhuldigung hin zu mehr Demut gegenüber dem Numinosen.

Mystische Erleuchtung

Wenn ich heute das Wort Jesus höre, glaube ich vor allem an folgende Übersetzung des Wortes „Jesus“: „Die Hilfe Gottes“. Auch Konfuzius‘ Beschreibung, der drei Wege klug zu handeln, können diesbezüglich der Erkenntnis dienlich sein: https://Emanation.at/konfuzius.htm

Ich denke, Schriften können das Numinose letztendlich nur in Metaphern und Allegorien umschreiben. Das Unbeschreibare bleibt schlicht unbeschreibbar. Oder wie Paramahansa Yogananda es zusammenfasste: Hinter der Welle des Geistes liegt das Meer des kosmischen Bewusstseins.

Welt der Konzepte Friede Freude Eierkuchen Nonchalance mindmap

Beim Versuch, der prinzipiellen Offenheit und Ungewissheit menschlicher Lebenserfahrungen Herr zu werden, ergaben sich in der evolutionären Geschichte viele unterschiedliche Praktiken und Anschauungen.

Schamanismus erscheint mir als die vergleichsweise älteste und naturverbundenste Herangehensweise,

Religion als die politik- & rechtaffinste,

Mystik als die geheimnisvollste,

Spiritualität als die modernste,

Gnostik & Psychonautik

als die ehrfurchtgebietendsten

und Philosophie samt Theologie

als die edelsten.

Sinn des Lebens Mystik Himmelspforte

Alles Eins.

Das Kreuz als Symbol der Erde

Der Om als Symbol der Erkenntnis

Das Tao als Symbol des Gleichgewichts

Das Rad als Symbol des lebendigen Kreislaufs

Der Stern als Symbol der Erleuchtung

Der Halbmond als Symbol der Planet-Stern Beziehung

gutzuwissengifgeduldsinndeslebenssenseoflife

So fließt mir im Laufe meines Erdenlebens

hier und da eine Erkenntnis zu,

die mich ins Gleichgewicht bringt,

um im Kreislauf des Lebens,

die Erleuchtung zu erfahren,

dass Mensch und das Himmelsgewölbe,

alle aus dem Einen strahlen.

mystic sense of life emanation

Wann immer mein Geist von der Welt des Wandels

und des Leids ergriffen wird,

möge ich mich stets daran erinnern,

was alle Religionen in Ihrem Grunde eint.

Es ist in mir, wie auch in dir, einfach überall und immer ist Es hier. Es ist das Selbst in uns, das tausend Namen hat. Seit der Jahrtausendwende sind es seine Gewänder, die als dogmatische Religionen, von immer mehr aufgeklärten Menschen abgestreift werden. Doch im Kern aller großen Glaubensgemeinschaften liegt stets die Mystik. Und diese Mystik lehrt auf der ganzen Welt dasselbe: das SELBST. Der „göttliche“ Funken der uns und alles verbindet. In der Stille, der höchsten Freude und dem größten Leid fühlen wir diese Mitte. Diese Quelle, die alles aus sich selbst erschöpft; über Raum und Zeit erhaben, den Kosmos selbst, den tut Sie stets mit Sinn aufladen.

mystik sinn lebensreiz lebensgrund

Wikipedia bezeichnet Religionen als:

„Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte  transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kräfte ist,  die nicht im Sinne der Wissenschaftstheorie bewiesen werden können,  sondern auf intuitiver Erfahrung beruhen.“

So gesehen erlebe ich das religiöse 
Agieren in seinem Antrieb als äußerst frei. Frei für das Transzendente. 
Es negiert die Allmacht der menschlichen Erkenntnis und ist offen für 
die Denkweise, dass es mehr gibt, als der menschliche Geist erfassen 
kann. Dieses unbeschreibbare offene Mehr, ist jenes Meer, welches mir im
Nachsinnen als A., Buddah, G., Krishna,... Begrifflichkeiten erscheint.

 

Schreibe einen Kommentar